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Vietnam wurde international besonders durch den Indochinakrieg im 20. Jahrhundert bekannt. Mit aufsehenerregenden Aktivitäten der Friedensbewegungen in der ganzen Welt, aber vor allem in den USA selbst, wurde das Ende dieses Krieges nachdrücklich gefordert. Vor allem das militärische Engagement der USA in Vietnam, rückte die Geschehnisse in diesem Land weltweit in das Bewusstsein der Menschen. Danach geriet Vietnam mehr und mehr in Vergessenheit und die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit richtete sich auf andere Konflikte, Krisen sowie Problemfelder. Bis zum heutigen Tag hat Vietnam mit den Folgen des Kolonialismus und der letzten Kriege zu kämpfen. So z.Bsp. den Umweltschäden, sowie den Opfern des Einsatzes von Agent Orange. Doch auch wenn die Kriege im damaligen Indochina und vor allem der Krieg, den man seitdem den Vietnamkrieg nennt, wegen der besonderen Unerbittlichkeit und Grausamkeit, mit der diese Kriege geführt wurden, ein düsteres und herausragendes Ereignis in den Geschichtsbüchern darstellen, so geschah das alles in einem vergleichbar kurzen historischen Zeitraum.
In der jüngeren Vergangenheit und in der Gegenwart hat Vietnam eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung genommen. Leider führte das auch dazu, daß die Scherre zwischen arm und reich in rasantem Tempo auseinanderklaft. Die Armut ist in Vietnam nach wie vor ein Problem.
Vietnam ist eine Reise wert. Ich selbst, wie auch viele andere, die Vietnam einmal besuchten, sind von der Schönheit dieses Landes und der Freundlichkeit der Menschen dort tief beeindruckt. Ein ganz besonderes kulinarisches Erlebnis stellt die vietnamesische Küche dar. Das sind so die wesentlichsten Eindrücke, die man von einer Reise nach Vietnam mit nach Hause nimmt.
 Derjenige, der zum erstenmal in Vietnam eintrifft und den Flughafen verlässt, erlebt nach dem Besteigen des Taxis oder Busses einen ersten Schock. Tausende und abertausende Hondas, Fahrräder und Autos verstopfen die Strassen. Es scheint keine Verkehrsregeln zu geben. Und selbst wenn es welche geben sollte, scheint die Masse der Verkehrsteilnehmer eigenen Regeln zu folgen. Anlässlich meines ersten Besuches in Saigon, spielten sich vor meinem geistigen Auge zahllose Unfälle ab. Doch in den meisten Fällen geht alles gut. Vor allem auch deshalb, weil im Verkehr keinerlei Aggressivität vorherrscht.
Wer von einer Millionenmetropole wie von Hanoi oder auch Saigon genug gesehen hat, der wird es geniessen über das Land zu reisen. Von einigen Ausnahmen einmal abgesehen, sind die meisten Strände noch nicht zubetoniert. Im Gegenteil, kann man häufig in angenehm übersichtlichen Bungalowsiedlungen, eingebettet in der Natur, übernachten. Am Strand des südchinesischen Meeres werden oft diverse Fische, Krabben, Hummer und sonstige Meeresfrüchte zum Verzehr angeboten. Dabei legen die Vietnamesen sehr grossen Wert auf frische Ware. Die Vietnamesen sind ein freundliches Volk. Daran ändert sich auch nichts durch die, vor allem in den grossen Städten, etwas aufdringliche Bettelei armer Menschen. Man sollte auch diesen Menschen mit Respekt und der gleichen Höflichkeit begegnen. Was nicht bedeutet, dass man unbedingt Geld geben sollte. Die Freundlichkeit der Vietnamesen ist sonst nicht aufdringlich, aber dafür ehrlich.
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